Wie wurden wir von unseren Zweibeinern entdeckt


Wie sind wir auf den Schapendoes gekommen? Nachdem 2010 unsere kleine Westie-Dame Charlie (sie war zusammen mit unserer Tochter ein Paar Jahre zuvor in eine Studenten-WG gezogen) im Alter von fast 15 Jahren eingeschläfert werden musste, wuchs bei uns der Wunsch, wieder einen eigenen Hund zu haben.

 

Es sollte jedoch ein etwas größerer Vertreter sein und möglichst kein Jagdhund. Wir hatten uns schon lange in die langhaarigen Hütehundrassen verliebt. Nach langen Recherchen über  Bearded Collie, PON, Berger des pyrenees kamen wir auf den Schapendoes. Über die IG Schapendoes fanden wir dann die Zuchtstätte „les bijoux de la princesse“ und im März 2013 wurde unser Cooper geboren. Als wir die Welpen zum ersten Mal besuchten und drei quirlige Schapendoes-Damen uns fröhlich begrüßten, war es schon um uns geschehen. Die Wochen bis zur Abholung des kleinen Fellbündels schienen endlos. 

Ende Mai begann dann unser Leben mit einem Schapendoes. 

Cooper mit 11 Wochen
Cooper mit 11 Wochen

 

Ein Traum wurde wahr und schon nach einigen Monaten stand für uns fest, dass Cooper nicht allein bleibt. 

Bei Coopers Züchterin hatten wir die damals 2-jährige Jane kennengelernt. Eine süße verschmuste Hündin mit großen Kulleraugen, Coopers Halbschwester aus dem C-Wurf. 

Jane in der Mitte, links ihre Großmutter Noelle und rechts ihre und Coopers Mutter Angie Lou
Jane in der Mitte, links ihre Großmutter Noelle und rechts ihre und Coopers Mutter Angie Lou

 

Aus persönlichen Gründen entschloss sich die Züchterin 1 1/2 Jahre später Jane abzugeben. Nach einigen Telefonaten und gründlicher Überlegung entschlossen wir uns, die süße Maus zu uns zu nehmen. Und so zog Jane bei uns ein. Cooper und Jane waren vom ersten Tag an ein Team. Sie lieben sich sehr und haben eine ganz besondere Beziehung zu einander.

 

Und so kam es, wie es kommen musste: Bei uns entstand der Wunsch, diese wunderbare Rasse selbst zu züchten. Im Oktober 2016 holten wir unsere süße Bisou zu uns.

Bisou kurz nach der Geburt, als Welpe und im Herbst 2018
Bisou kurz nach der Geburt, als Welpe und im Herbst 2018

Bisou wurde problemlos ins Rudel integriert. Cooper grummelte sie anfangs etwas an, hatte aber keine Chance gegen die kleine Maus. Schnell merkte sie, dass das Grummeln gar nicht ernst gemeint ist und man dem Cooper ohne Folgen Futter stibitzen und ihm den Bart lecken kann. Jane dagegen ging zwar liebevoll aber konsequent mit dem Energiebündel um. Sie forderte sie zum Spielen auf, beendete aber, wenn es zu wild wurde, mit einem Rüffler die wilde Toberei. Auch heute noch zollt Bisou Jane gehörigen Respekt. Bisou ist sehr intelligent und weiß, wie man sich mit sanftem Blick und Nachdruck so manche Freiheit herausnehmen kann.  Man kann ihr einfach nichts abschlagen oder übel nehmen.  

 

2017 bekam Cooper seine Zuchtzulassung und durfte im August 2017 das erste Mal decken. Und aus seinem ersten Wurf zog unser kleines schwarzes Teufelchen Camille zu uns. 

 

Mittlerweile ist aus ihr auch schon eine junge Dame geworden. Sie ist eine wilde Hummel und dabei jedoch sehr gehorsam. Auch sie wurde sehr gut in unser Rudel aufgenommen. Cooper hat wie bei Bisou anfangs versucht, sich den Zwerg vom Leib zu halten. Aber auch Camille hatte nach anfänglichem Respekt schnell raus, dass der Papa es ja doch nicht ernst meint.  Jane ist nach wie vor die Chefin. Und Bisou ist ihre Tobepartnerin und beste Freundin. Die zwei sind unermüdlich. 

 

Wir sind sehr glücklich mit unseren 4 Auwaldwuffeln und vollkommen begeistert von dieser wunderschönen, lustigen Rasse.